Auf Touristenpfaden von Guiyang nach Yangshuo

Erstellt am 2020-01-03

Wir verließen Guiyang so, wie wir es erreicht hatten - wieder per Bus. Wenn wir ein paar weitere Tage durch die Berge abkürzen würden, so hatten wir es ausgerechnet, hätten wir gerade genug Zeit, um die ganze Strecke zur vietnamesischen Grenze mit dem Rad zu fahren, bevor unsere Visa ablaufen würden. Außerdem würde der interessante Teil der Route erst in Kaili beginnen, so dass wir dorthin den Bus nahmen.

Kaili ist die Hauptstadt der Autonomen Präfektur der Miao und Dong Qiandongnan, in der über 80% der Einwohner zu ethnischen Minderheiten zählen - hauptsächlich Miao (43%) und Dong (30%), sowie Shui, Buyi, Tujia, She, Zhuang, Yao und weitere. Wir besuchten das Museum der Ethnischen Minderheiten in Kaili, mit Ausstellungen zu Kultur und Traditionen jeder der in der Präfektur vertretenen Minderheiten. Der für uns faszinierendste Teil des Museums war der, in dem die verschiedenen Trachten ausgestellt waren. Es schien, als ob jedes Dorf seinen eigenen, einzigartigen Kleidungsstil hat, eine Mischung aus bunten Mustern, komplizierten Stickarbeiten und Silberschmuck, und es fiel uns schwer, irgendwelche Gemeinsamkeiten zu erkennen, anhand derer wir die Träger einer bestimmten ethnischen Gruppe zuordnen könnten - die Vielfalt war einfach viel zu groß!

Kleidung der verschiedenen ethnischen Gruppen, die in der Qiandongnan Miao und Dong Autonomen Präfektur leben, ausgestellt im Museum der Ethnischen Minderheiten in Kaili. Es sieht fast so aus, als hätte jedes Dorf eine verschiedene Tracht, wenn auch mit gemeinsamen Mustern und Farben, und wir konnten keine wirklich klaren Gemeinsamkeiten innerhalb einer ethnischen Gruppe finden, anhand derer man sie von anderen unterscheiden könnte (auch wenn es sicher welche gibt).

Kleidung der verschiedenen ethnischen Gruppen, die in der Qiandongnan Miao und Dong Autonomen Präfektur leben, ausgestellt im Museum der Ethnischen Minderheiten in Kaili. Es sieht fast so aus, als hätte jedes Dorf eine verschiedene Tracht, wenn auch mit gemeinsamen Mustern und Farben, und wir konnten keine wirklich klaren Gemeinsamkeiten innerhalb einer ethnischen Gruppe finden, anhand derer man sie von anderen unterscheiden könnte (auch wenn es sicher welche gibt).

Als wir von Kaili aus aufbrachen, wehte ein starker Südwind, der uns einige (relativ) warme Tage in den Bergen auf dem Weg nach Rongjiang bescherte. Unterwegs kamen wir an mehreren Miao-Dörfern vorbei, die immer an einem steilen Hang über dem Bala-Fluss gebaut waren und deren Holzhäuser so dicht beieinander standen, dass sich ihre Dächer oft überlappten. In Langde, einem kleinen Miao-Dorf, welches das erste sein soll, das für Touristen geöffnet wurde, hielten wir an, um uns dort umzusehen. Es war jedoch nichts besonderes los, da wir in der Nebensaison da waren, so dass wir einfach etwas durch die engen, steilen Gassen zwischen den Holzhäusern spazierten und die Dorfbewohner bei ihrem Alltag beobachteten. Auf dem weiteren Weg Richtung Süden kamen wir an noch mehr Dörfern ethnischer Minderheiten vorbei, auch wenn wir (wie schon bei der Kleidung) vom Stil der Holzhäuser nicht auf eine bestimmte ethnische Gruppe schließen konnten. Außerdem kamen wir in der Nähe von Kaitun an schönen, terrassierten Feldern vorbei, die in die unmöglich steilen Berghänge um das Dorf gebaut wurden.

Miao-Dorf Nanhua, am Bala-Fluss zwischen Kaili und Leishan

Miao-Dorf Nanhua, am Bala-Fluss zwischen Kaili und Leishan

Holzhäuser im Miao-Dorf Oberes Langde, am Bala-Fluss zwischen Kaili und Leishan

Holzhäuser im Miao-Dorf Oberes Langde, am Bala-Fluss zwischen Kaili und Leishan

Terrassierte Felder in der Nähe des Dorfes Kaitun, auf dem Weg von Leishan nach Yongle

Terrassierte Felder in der Nähe des Dorfes Kaitun, auf dem Weg von Leishan nach Yongle

Frauen in (Shui?)-Tracht in der Kleinstadt Pingyong, auf dem Weg von Yongle nach Rongjiang. Der Besitzer des Restaurants, in dem wir zu Mittag gegessen hatten, erzählte uns, dass in der Stadt mindestens fünf verschiedene ethnische Gruppen leben (Han, Miao, Dong, Yao, Shui).

Frauen in (Shui?)-Tracht in der Kleinstadt Pingyong, auf dem Weg von Yongle nach Rongjiang. Der Besitzer des Restaurants, in dem wir zu Mittag gegessen hatten, erzählte uns, dass in der Stadt mindestens fünf verschiedene ethnische Gruppen leben (Han, Miao, Dong, Yao, Shui).

Trotz des schönen Wetters und der interessanten Sehenswürdigkeiten, hat uns der Straßenverkehr und der Lärm ziemlich mitgenommen, und als wir in Rongjiang ankamen, waren wir schon wieder ganz schön erschöpft. Fairerweise muss man sagen, dass auf der Straße nicht so viel los war, aber nach 2,5 Monaten im Land haben wir einfach keine Geduld mehr für drängelnde Fahrer und die ganze Fahrkultur als solche, die zur Vermeidung von Unfällen auf das Gehör vertraut statt auf Vorsicht, so dass Fahrer immer hupen - beim Überholen, beim Abbiegen auf oder von einer Straße, bei Annäherung an eine Kreuzung oder einen Zebrastreifen und in einfach jeder Situation, in der ihnen jemand, der nicht aufpasst, irgendwie in die Quere kommen könnte. Wir radeln jetzt oft mit Ohrstöpseln, selbst wenn die Straße relativ ruhig ist, sowohl um unser Gehör zu schützen (unsere linken Ohren scheinen nach 9 Monaten Gehupe schon etwas Schaden genommen zu haben), als auch um nicht durchzudrehen. Es war sicher auch nicht hilfreich, dass unser Hotel in Rongjiang uns urplötzlich, nachdem wir schon eingecheckt und geduscht hatten, wieder heraus warf (da wir Ausländer sind), so dass wir wieder zusammenpacken und in ein viel teureres "internationales" Hotel umziehen mussten.

Also verabschiedeten wir uns von unserem Plan, die ganze Strecke bis Vietnam mit dem Fahrrad zu fahren, und entschieden uns lieber, einfach den ausgetretenen Touristenpfaden bis zu ihrem Ende in Yangshuo zu folgen und unsere restlichen Visumstage dort dann für eine längere Pause zu nutzen. Wir hielten es für sinnvoller, uns die Zeit für etwas Erholung zu gönnen, als weiterzufahren, nur um die Kilometer zu sammeln. Außerdem hatten wir gelesen, dass Yangshuo von äußerst schöner Landschaft umgeben ist, und als wichtiges Touristenziel viele günstige Airbnb-Wohnungen zu bieten hat - von denen wir schnell eine buchten.

Mit neuer Motivation von unseren neuen Plänen fuhren wir also weiter entlang des Duliu-Flusses von Rongjiang nach Congjiang und dann Sanjiang. Unterwegs kamen wir an diversen Dong-Dörfern vorbei, die man an ihren charakteristischen Trommeltürmen erkennen kann, die es im Zentrum des Dorflebens jedes Dong-Clans gibt. Jede dieser drei Städte hatte ebenfalls mindestens einen großen Trommelturm für die bedeutende, dort lebende Dong-Minderheit.

Dong-Dorf auf der gegenüberliegenden Seite des Duliu-Flusses auf dem Weg von Rongjiang nach Congjiang, mit einem Trommelturm in der Mitte

Dong-Dorf auf der gegenüberliegenden Seite des Duliu-Flusses auf dem Weg von Rongjiang nach Congjiang, mit einem Trommelturm in der Mitte

Trommelturm der Dong-Minderheit in Congjiang

Trommelturm der Dong-Minderheit in Congjiang

Das Wetter blieb bis Congjiang weiter warm. Dann jedoch drehte der Wind plötzlich, kam nun aus Norden und brachte nicht nur die Kälte zurück, sondern auch Regen. Auf dem Weg von Congjiang nach Sanjiang kam es zu unerwarteten Verzögerungen, als wir eine neue Straße auf der anderen Seite des Flusses nahmen. Die alte Straße war noch über einen steilen Umweg durch eine Baustelle zugänglich, aber die Beschilderung für Sanjiang verwies eindeutig auf eine neue Brücke zur neuen Straße auf der anderen Seite, die, soweit wir es erkennen konnten, geöffnet war. Sicherheitshalber fragten wir noch ein paar Bauarbeiter, die uns bestätigten, dass die neue Straße nach Sanjiang führte. Trotzdem waren wir irgendwie nicht sonderlich überrascht, als wir nach 12km auf der neuen Straße eine Sackgasse erreichten, da dort eine Brücke noch nicht fertiggestellt war. Als wir uns also wieder auf den Rückweg machten, hatten wir Sorge, es an dem Tag nicht mehr bis Sanjiang zu schaffen, da es ohne diesen Umweg schon über 100km waren. Glücklicherweise fanden wir dann im Dorf direkt neben der Baustelle eine kleine Fähre, mit der zur alten Straße übersetzen konnten, und die uns so den Tag rettete.

Irgendwo hinter Congjiang sind wir dem Straßenschild Richtung Sanjiang gefolgt, welches uns über eine Brücke auf eine nagelneue Straße mit sehr wenig Verkehr auf der anderen Seite des Duliu-Flusses führte. Wir folgten dieser Straße für über 12km (nachdem uns von ein paar Bauarbeitern an der Straße bestätigt wurde, dass sie wirklich nach Sanjiang führt), die sich an einer anderen Brücke (über einen Nebenfluss) dann als Sackgasse herausstellte, da die Brücke noch nicht fertiggestellt war. Glücklicherweise fanden wir in der Nähe des Endes der Straße diese Fähre über den Duliu-Fluss, die uns zurück zur alten Straße auf der anderen Seite brachte und uns einen langen Umweg ersparte.

Irgendwo hinter Congjiang sind wir dem Straßenschild Richtung Sanjiang gefolgt, welches uns über eine Brücke auf eine nagelneue Straße mit sehr wenig Verkehr auf der anderen Seite des Duliu-Flusses führte. Wir folgten dieser Straße für über 12km (nachdem uns von ein paar Bauarbeitern an der Straße bestätigt wurde, dass sie wirklich nach Sanjiang führt), die sich an einer anderen Brücke (über einen Nebenfluss) dann als Sackgasse herausstellte, da die Brücke noch nicht fertiggestellt war. Glücklicherweise fanden wir in der Nähe des Endes der Straße diese Fähre über den Duliu-Fluss, die uns zurück zur alten Straße auf der anderen Seite brachte und uns einen langen Umweg ersparte.

Als in wir in Sanjiang ankamen, fühlte sich Heiko nicht so gut (vielleicht aufgrund des plötzlichen Kälteeinbruchs), so dass wir dort einen zusätzlichen Tag Pause einlegten. Dadurch hatten wir Gelegenheit, den Trommelturm von Sanjiang zu besichtigen, einen der größten Dong-Trommeltürme, in dem wir ein paar Stockwerke hinauf klettern und die Architektur des Bauwerks bewundern konnten. Für den Turm wurden keine Nägel verwendet, sondern die Struktur besteht vollständig aus ineinander greifenden hölzernen Säulen und Querbalken, wie ein riesiges, chinesisches Puzzle. Als unsere erste Stadt in der Provinz Guangxi, wirkte Sanjiang deutlich wohlhabender als die vorherigen paar Städte in der Provinz Guizhou.

Wind-und-Regen-Brücke über den Xun-Fluss in Sanjiang

Wind-und-Regen-Brücke über den Xun-Fluss in Sanjiang

Blick nach oben von der Mitte des Trommelturms von Sanjiang. Die Symmetrie der Holzkonstruktion ist ziemlich hypnotisierend!

Blick nach oben von der Mitte des Trommelturms von Sanjiang. Die Symmetrie der Holzkonstruktion ist ziemlich hypnotisierend!

Es folgten zwei sehr nasse Tage von Sanjiang nach Guilin. Auf halber Strecke übernachteten wir im Städtchen Longji, das eigentlich für seine Reisterrassen berühmt ist, die wir bei diesem schlechten Wetter jedoch links liegen ließen. Als wir endlich in Guilin ankamen, wurden wir zur Abwechslung mal von Englisch sprechendem Personal begrüßt, und die ganze Atmosphäre im Hostel war, nun, nicht wie China, und eine willkommene Pause von der Welt da draußen. Wir nutzten das gute Wetter am nächsten Tag, um diese landschaftlich schöne Stadt zu besichtigen, welche die vielen Touristen aus gutem Grund anzieht: Die berühmte Karstlandschaft in und um die Stadt. Wir erklommen einen der steilen (und auf dem letzten Abschnitt ziemlich haarsträubenden) Hügel in der Nähe des Stadtzentrums, von dem aus wir eine spektakuläre 360°-Aussicht auf all die anderen steilen Hügel hatten, die sich überall in der Stadt aus dem ansonsten flachen Boden erheben. Am Abend gab es in unserem Hostel eine Party zur Wintersonnenwende, auch wenn wir statt der im Süden zu diesem Anlass üblichen Klebreisbällchen die im Norden üblichen gefüllten Teigtaschen hatten, da alle Mitarbeiter aus dem Norden kamen.

Karstberge ragen zwischen den Gebäuden in Guilin aus dem Boden hervor

Karstberge ragen zwischen den Gebäuden in Guilin aus dem Boden hervor

360°-Aussicht auf Guilin vom Gipfel des Laoren-(Old Man)-Hügel, nach einer heiklen Kletterpartie zum Gipfel

360°-Aussicht auf Guilin vom Gipfel des Laoren-(Old Man)-Hügel, nach einer heiklen Kletterpartie zum Gipfel

Mulong-See-Park in Guilin

Mulong-See-Park in Guilin

Am nächsten Tag schüttete es wieder, als wir ins Innere der schönen Karstlandschaft radelten, nach Yangshuo, wo wir für eine Woche über Weihnachten eine Airbnb-Wohnung gebucht hatten. Anders als in Athen hatte unsere Wohnung diesmal jedoch keinen Ofen, aber ein Waffeleisen, so dass unsere Weihnachtsbäckerei auf Waffeln mit Apfelmus begrenzt war. Das Zentrum Yangshuos, die Weststraße, besteht hauptsächlich aus Hotels und auf Ausländer ausgerichteten Restaurants und hat uns nicht sonderlich beeindruckt (auch wenn wir dort ganz passable Holzofenpizza für unser Weihnachtsmittagessen gefunden haben). Die Landschaft in der Umgebung ist jedoch wirklich sagenhaft. Wir warteten einen klaren Sonnentag ab, um mit dem Fahrrad den Yulong-Fluss entlang zu fahren, der sich durch die Felder zwischen den spektakulären, steilen Hügeln windet. An einem weiteren klaren Tag (von denen es diese Woche nicht viele gab), nahmen wir den Bus nach Xingping, einem kleinen Städtchen flussaufwärts am Li-Fluss, wo die Hügel noch dichter, steiler und beeindruckender sind.

Pizza! Unser Weihnachtsessen in einem Restaurant an der Weststraße in Yangshuo (auch als "Ausländerstraße" bekannt, da so viele ausländische Touristen hierher kommen). Sieht vielleicht nicht nach etwas Besonderem aus, aber wir können uns nicht erinnern, wann wir das letzte Mal Pizza hatten (zumindest nicht seit wir vor einem Jahr Europa verlassen haben).

Pizza! Unser Weihnachtsessen in einem Restaurant an der Weststraße in Yangshuo (auch als "Ausländerstraße" bekannt, da so viele ausländische Touristen hierher kommen). Sieht vielleicht nicht nach etwas Besonderem aus, aber wir können uns nicht erinnern, wann wir das letzte Mal Pizza hatten (zumindest nicht seit wir vor einem Jahr Europa verlassen haben).

Aussicht auf Yangshuo und die umliegende Karstlandschaft vom höchsten Punkt eines Hügels im Yangshuo-Park

Aussicht auf Yangshuo und die umliegende Karstlandschaft vom höchsten Punkt eines Hügels im Yangshuo-Park

Karstlandschaft entlang des Yulong-Flusses in Yangshuo

Karstlandschaft entlang des Yulong-Flusses in Yangshuo

Karstlandschaft am Li-Fluss in Xingping

Karstlandschaft am Li-Fluss in Xingping

Nach einer Woche in Yangshuo, in der wir Arbeit (also diesen Blog) und Pause nachgeholt haben, war es an der Zeit, uns auf den Weg zur Grenze zu machen. Da der Bahnhof in Yangshuo kein Frachtbüro hat, radelten wir zurück nach Guilin, wo wir unsere Fahrräder voraus nach Fangchenggang, einer Küstenstadt nahe Vietnams, schickten, was diesmal überraschend einfach war. Wir fuhren am nächsten Tag per Hochgeschwindigkeitszug hinterher und wohnten in Fangchenggang für zwei Nächte bei einer großartigenzu Couchsurfing-Familie, während wir auf unsere Fahrräder warteten. Wir haben einen Spaziergang zur Küste unternommen; das erste Mal seit fast einem Jahr, das wir das Meer gesehen haben. Wir genossen das warme Wetter - den Winter hatten wir nun definitiv hinter uns gelassen! Nachdem wir unsere Fahrräder vom Bahnhof abgeholt hatten war es dann nur noch eine kurze Strecke nach Vietnam.

Der erste Blick auf's Meer (nachdem wir vor fast einem Jahr das Schwarze Meer hinter uns gelassen haben) in Fangchenggang

Der erste Blick auf's Meer (nachdem wir vor fast einem Jahr das Schwarze Meer hinter uns gelassen haben) in Fangchenggang

Endlich Eis essen bei T-Shirt-Wetter in Fangchenggang, nach 3 Monaten in der Kälte

Endlich Eis essen bei T-Shirt-Wetter in Fangchenggang, nach 3 Monaten in der Kälte

Mit Sunny (unserer Couchsurfing-Gastgeberin in Fangchenggang), ihrer Tochter und ihrer Mutter

Mit Sunny (unserer Couchsurfing-Gastgeberin in Fangchenggang), ihrer Tochter und ihrer Mutter